Trockene Haut

Der Sommer ist endgültig vorbei und der Herbst kommt mit großen Schritten auf uns zu- und mit ihm die trockene Haut. Womit können Sie sich in der kalten Jahreszeit vor trockenen, rissigen Händen schützen? Und wann cremt man sich am Besten ein? Unser erster Beitrag aus der Kategorie „Patienteninformation online“ verrät Ihnen, wie sie trotz Winter gepflegte und geschmeidige Hände behalten!

Es gibt unglaublich viele Cremes für die Hände in der kalten Jahreszeit. Diese unterscheiden sich meistens im Fettanteil. Lotions haben weniger hohe Fettanteile als Feuchtigkeitscremes, diese wiederum weniger als Fettcremes und den höchsten Fettanteil haben Salben. Während sich Fettcremes gut als Kälteschutz vor dem Rausgehen eignen, sollte man niemals Feuchtigkeitscremes auftragen, bevor man aus dem Haus in die knackige Winterkälte geht.

Die Haut ist von einer natürlichen Feuchtigkeitsschicht überzogen, die im Winter draußen gefrieren kann und die Haut so rissig und kaputt macht. Dieser Effekt ist übrigens auch der Grund, warum man bei Minusgraden draußen den Kontakt zu metallischen Gegenständen meiden sollte- es besteht die Gefahr, daran festzufrieren und dadurch Verletzungen der Haut zu riskieren! Durch offene Wunden an den Händen, z. B. bei einem starken Handekzem, aber auch durch Feuchtigkeitscremes, wird dieser Effekt noch verstärkt. Daher sollte man sich abends vor dem zu Bett gehen die Hände mit Feuchtigkeitscreme einreiben. So kann die Creme über Nacht einwirken, ohne im Alltag zu stören und am nächsten Tag kann man seine Hände entweder durch Handschuhe oder eben Fettcremes schützen.
Da der restliche Körper im Winter meistens von  Kleidung bedeckt und damit nicht in solchem Umfang wie die Hände der Kälte ausgesetzt ist, reicht hier eine Bodylotion. Auch diese trägt man am besten abends auf. Machen Sie doch das Eincremen einfach zu einem Teil ihrer Zu-Bettgeh-Routine, dann werden Sie es seltener vergessen und behalten auch im Winter eine weiche und gepflegte Haut!